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Seat wurde 1950 gegründet

Seat steht für die Abkürzung für Sociedad Española de Automóviles de Turismo und ist der größte spanische Hersteller von Kraftfahrzeugen. 1950 wurde Seat vom spanischen nationalen Industrieinstitut gegründet. Mit Hilfe der spanischen Banken und dem italienischen Konzern Fiat wurde diese Gründung finanziert und getragen, so dass bereits 1953 die Produktion der ersten Fahrzeuge aufgenommen werden konnte. Anfangs beschränkte man sich bei Seat auf den spanischen Markt. Dieser war durch hohe Importzölle weitgehend von der automobilen Außenwelt abgeriegelt. So gelang es Seat dort relativ einfach, sich als unumstrittener Marktführer zu etablieren.

Neufahrzeuge von Seat: Die ersten Schritte zur Eigenständigkeit

Als Staatsunternehmen profitierten die Spanier vor allem davon, dass andere Automobilhersteller allenfalls Lizenzproduktionen in Spanien in Auftrag gaben, um den extremen Einfuhrzöllen der Franco-Zeit zu entgehen.

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Neuwagen von Seat: Die Kooperation mit Fiat

Durch die Beteiligung von Fiat baute Seat in den Anfangsjahren von 1950 bis in die späten 70er fast ausschließlich Fiat-Modelle für den spanischen Markt nach. Zu dieser Zeit war Seat noch nicht in der Lage, nennenswerte Eigenentwicklungen vorzuweisen und das Angebot für die Kunden wären eher kleine Produktlinien gewesen. Die Kooperation mit Fiat ermöglichte jedoch den Zugriff auf die breite Palette eines „Vollsegmenters“ ohne die enorme Forschungsarbeit leisten zu müssen. Früchte dieser ersten Jahre waren der Seat 600 und der Seat 1500. Der Seat 600 erschien auf Basis des populären Fiat 500 und sah ihm auch zum verwechseln ähnlich. Der Seat 1500 war das populärste Taxi der Nachkriegszeit in Spanien und war der Zwilling des Fiat 1500.

Gebrauchtwagen und Neuwagen von Seat: Die Änderung des Logo

In den 80er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts wollte Seat jedoch aus der Nebenrolle eines Fiat-Lizenzunternehmens ausbrechen. Dies wurde durch einen Wechsel der Corporate Identity deutlich. So veränderte man das alte, rote Logo, welches klare Ähnlichkeiten mit dem FIAT-Emblem aufwies, und setzte auf ein neues, blaues Logo. Zu dieser Zeit entstanden auch schon die ersten zarten Bande zwischen Seat und dem VW -Konzern. Ein Abkommen mit VW eröffnete nämlich neue Wege zum restlichen europäischen Markt. Fast zeitgleich trennten sich die Wege von Fiat und Seat im Streit, nachdem Seat das spanische Pendant zum Fiat Ritmo, den Seat Ronda, als spanische Eigenentwicklung anpries.

Neuwagen oder Gebrauchtwagen von Seat: Die Fusion mit VW entstand

Aus dem Produktionsabkommen zwischen VW und Seat wurde schließlich 1986 eine Mehrheitsbeteiligung durch den VW -Konzern, welcher nun 75% der Anteile von Seat übernahm. Dies war zugleich auch die Geburtsstunde des Seat Ibiza. Vom VW Golf-Designer Giorgetto Giugiaro entworfen, war der Ibiza das erste Fahrzeug von Seat, welches nicht von der Karosserieform her an einen Fiat erinnerte oder gar identisch mit den italienischen Autos war. Dennoch basierte das Fahrzeug auf dem Fiat Ritmo beziehungsweise dem Seat Ronda. Eine Stufenhecklimousine mit dem Namen Malaga erschien ebenfalls auf Basis des Ronda In den 90er Jahren baute VW seine Beteiligung aus und besaß nun mittlerweile sogar 99,99% der Eigneranteile von Seat und auch die Fahrzeuge bekamen ein deutlich anderes Gesicht.

Seats Neuwagen: Die Entstehung von neuen Fahrzeugen

Es entstehen zudem neue Fahrzeuge, welche unter VW-Regie entwickelt und gestaltet wurden. Unter anderem gehörte dazu der Seat Toledo als Nachfolger des mäßig erfolgreichen Malaga. Die erste Generation des Toledo wurde zusammen mit VW entwickelt und verwendet die Technik des Golf 2 bzw. des Golf 3. Die Stufenhecklimousine der unteren Mittelklasse wurde 1991 das erste Mal produziert. 1996 erfolgte dann ein Facelifting welches das Auto von innen und außen überarbeitete. 1999 folgte dann das Modell Toledo 2. Baugleich mit dem VW Bora und dem Skoda Octavia, war es ein gutes Beispiel für das Baukastenprinzip von VW. Um Entwicklungskosten zu sparen, basierten die meisten der Fahrzeuge auf ähnlichen Plattformen so dass ein technischer Unterschied zwischen den VW-Töchtern kaum erkennbar war. Im Jahre 2000 folgte dann der Fließheck-Toledo unter dem Namen Leon.

Gebrauchtwagen oder Neuwagen von Seat: Was sind die Merkmale des Seat Toledo?

In der dritten Generation hat der Toledo kaum noch Ähnlichkeit mit den Stufenhecklimousinen der Vergangenheit. Man bevorzugte eher eine Bauweise, die an einen Van erinnerte. Dennoch blieb das Kofferraumvolumen auf dem Niveau der Stufenhecklimousine. Allerdings gewann der Innenraum erheblich an Größe. Noch weiter geht die Baugleichheit der Modelle beim Seat Alhambra. Der Großraumvan ist nicht nur technisch sondern auch optisch fast völlig identisch mit dem VW Sharan. Dritter Bruder im technischen Geiste ist hier der Ford Galaxy, der sich ebenfalls nur noch im Detail von den beiden anderen Fahrzeugen unterscheiden.

Jahreswagen oder Neuwagen von Seat: Welche Modelle gibt es von Seat?

Der Seat Inca - baugleich mit dem VW Caddy wurde das Fahrzeug als sogenannter "Hundefänger" auf Basis des Cordobas entwickelt. Da VW allerdings im Transporterbereich keine Konkurrenz im eigenen Hause mehr duldete, wurde die Produktion des Inca 2003 ersatzlos eingestellt. Der Seat Arosa - baugleich mit dem VW Lupo erschien 1997, also ein Jahr vor dem Lupo. Der Kleinwagen sollte die preisbewusste Großstadtkundschaft anziehen. Allerdings wurde die Produktion 2004 wieder eingestellt. Auch hier gibt es bei Seat noch keinen Nachfolger für das Fahrzeug, während VW den Fox in die Bresche springen ließ. Der Seat Cordoba - baugleich mit dem VW Polo und dem Golf 3. Er wurde 1993 mit der zweiten Generation des Seat Ibiza eingeführt. Zwischen 1993 und 1999 erhielten der Cordoba wie auch der Ibiza immer wieder kleinere Facelifts. 1996 erschien sogar die Kombivariante des Cordoba unter dem Namen Cordoba Vario.

Jahreswagen oder Gebrauchtwagen von Seat: Der Trend setzt sich fort bei Seat

Dem allgemeinen Trend der Kompaktklasse folgend, entwarf Seat nach Vorbild des Peugeot 307 ebenfalls ein Kompaktfahrzeug mit eher vanartiger Bauweise. Technisch stand erneut der VW -Bruder Golf Pate. 2007 feilte Seat an einem neuen Toledo, welcher wieder an die Formen der Stufenhecklimousine anknüpfen soll. Außerdem wurden weitere Fahrzeugklassen vorgestellt. So soll eine Mittelklasselimousine auf Basis des VW Passat erscheinen und die Offroad -Studie Altea Freetrack mit Vier- Rad- Antrieb ist seit Sommer 2007 in Serie gegangen.

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