BMW Z3

BMW Z3

Ein Chiffreur hat mit dem Schlüssel „Z3“ keine Schwierigkeiten, denn diese Bezeichnung verwendet BMW ausschließlich für seine Sportwagenserie aus den Jahren 1995 bis 2002. BMW-Liebhaber haben diese Pkw aus der amerikanischen Produktionsstätte Spartanburg, South Carolina, längst zu ihren Favoriten erklärt. So manches Modell der einzelnen Jahrgänge wird sich zukünftig in die Liste begehrter Oldtimer einreihen.

Pünktlich zum 60. Geburtstag der bayerischen Automarke wurden die ersten Roadster Z3 (Baureihe Z3 E36-7) angeboten. Das Basismodell des klassisch anmutenden Zweisitzers besitzt Fahrwerk und Technik der bewährten 3-er Reihe. Die „kleine“ Version wurde mit einem 1,8l-Motor ausgestattet, dessen Leistung sich in Grenzen hielt: 116 PS beschleunigen bis Tempo 194.

Auf dem amerikanischen Markt war zweifellos die „Power-Version“ gefragt. Deshalb baute man von 1996 bis 2000 den Z3 auch mit einem 2,8i- Sechszylinder-Motor (192 PS), Automatikgetriebe und 16-Zoll- Bereifung.

Der BMW Z3 - Eine überdimensionierte Motorkraft mit 350 PS

Ein absolutes Liebhaberfahrzeug ist das Modell M Roadster. Der Buchstabe M darf auch für ein Auto mit 5-Gang-Getriebe und überdimensionierter Motorkraft gelesen werden. 350 PS drehen den Motor auf maximal 7500 U/min, erreichen ein Drehmoment von 350 Nm und werden bei einer Geschwindigkeit von 250 km/h elektronisch gedrosselt.

Der Kofferraum des Z3 ist spartanisch klein… und im M Roadster der eingebauten Zusatztechnik „geopfert“ worden. Doch BMW hatte mit dem Coupe eine besondere Lösung gefunden. Die Bezeichnung zweisitziges Kombicoupe wäre treffender, denn dank einer Heckklappe sind diese Fahrzeuge mit dem großzügigen Gepäckraum fast schon wieder Touring-Versionen.

Die wetterfeste Sportwagenform ist unverkennbar dem Roadster nachempfunden. Eine „Nebensache“ erfreut jeden Z3-Besitzer: Der Automarkt für Gebrauchtwagen verzeichnet bei allen Modellen steigende Preise.

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